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MEHRSi - Sicherheit für Biker e.V.

Motorradbekleidung

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, vernünftige Motorradbekleidung zu tragen, aber man sieht doch immer wieder die wagemutigen "Biker" mit kurzen Hosen, T-Shirt und Sandalen auf Ideallinie unterwegs durch den Asphaltdschungel. Immerhin sind dank der gesetzlichen Regelung die meisten von uns wenigstens mit Helm unterwegs...

Vernünftige Motorradbekleidung auf der Straße umfasst (von oben nach unten)

Motorradhelm und ggf. Gehörschutz
Halskrause/Halstuch
Motorradjacke und Hosen mit Protektoren
Nierengurt und Rückenprotektor
Motorradhandschuhe
Motorradstiefel
Wäsche für drunter

Motorradhelm und Gehörschutz

Einfach den besten Schutz bietet der klassische Integralhelm. Für mich als Brillenträge ist die optimale Lösung ein Klapphelm, der die Sicherheit des Integralhelms (mit ein paar Abstrichen) mit etwas Komfort beim Auf- bzw. Absetzen kombiniert.  - Mit dem Image des Klapphelms muss ich einfach leben... Oft auf Moped und Motorroller genutzt und mit einer wesentlich geringeren Schutzwirkung versehen sind Jethelme, die für das Kinn keinen Schutz bieten.

Wichtigstes Kriterium beim Helmkauf ist die Passform, die man am besten durch Probieren im Laden  ermittelt. Hat der Helm mehr als 3mm Spiel am Kopf, so reduziert sich die Schutzwirkung bereits dramatisch. Ebenso sollte der Kinnriemen immer fest geschlossen sein, da der Helm nur schützt, wenn er fest auf dem Kopf sitzt und auch im Fall eines Sturzes dort bleibt. Daumenregel für optimalen Schutz: der Kinnriemen sollte so fest zu sein, dass man gerade keinen Würgereiz mehr verspürt. 

Klapphelm Caberg Justissimo Komfortabel und sehr oft von mir genutzt ist der Sonnenschutz per herunterklappbarer Sonnenblende in meinem Caberg Justissimo

Neupreis dieses Helmes 2005 ca. 260 €.

Der Helm besteht aus Thermoplast und ist systembedingt mit 1.700 Gramm im Vergleich zu Integralhelmen etwas schwerer. Das Visier ist kratzfest, klar und antifog-beschichtet. Für gutes Klima sorgt die verstellbare Belüftung für Kinn- und Oberkopfbereich und das Coolmax®/Sanitized® Futter.·

Ersatzvisiere für den Caberg Justissimo gibt es bei Louis für 25 € (Sonnenblende) bzw. 37 € (klares Visier - kratzfest & antifog)

In der Fachpresse wurde der Helm gut bewertet:

Motorrad Heft 11/03 - gut
mopped Heft 08/03 - gut
Stiftung Warentest Heft 04/2004 - gut (2,1)

Da sich jeder Helm in Abhängigkeit von der Luftströmung auf dem Motorrad anders verhält, gilt es den passenden Helm vor dem Kauf neben dem längeren Tragen im Geschäft auf dem eigenen Motorrad im üblicherweise gefahrenen Geschwindigkeitsbereich zu testen, um nicht nach dem Kauf unerwartet Probleme mit lauten Windgeräuschen, schlechter Belüftung oder starkem bzw. wechselndem Winddruck bei Kopfdrehungen zu haben.

Ein Helm sollte generell alle 5 Jahre - auf jeden Fall nach einem Sturz ersetzt werden, da dann die optimale Schutzwirkung nicht mehr gegeben ist. Im Winter - aber nicht nur da - kann einer Sturmhaube für besseres Klima sorgen bzw. das Altern des Helmes deutlich reduzieren. 

Unter dem Helm sollte - gerade auf längeren Touren - ein Gehörschutz nicht fehlen. Diese reduzieren den Lärm auf ein unschädliches Geräuschniveau, was neben dem medizinischen Nutzen ein deutlicher Komfort- und Sicherheitsgewinn ist. Eine gute Wahl sind z.B. Ohrstöpsel von Alpine (Alpine Motosfae Hörschutz), die das Ohr nicht komplett abschließen, wie die klassischen Ohrstöpsel und mit den mitgelieferten Filtern für eine optimale Dämpfung von Windgeräuschen bei weiterhin guter Übertragung von Sprache und Umgebungsgeräuschen sorgen. Die Investition liegt mit ca. 25€ allerdings auch etwas über dem Preisniveau der Einfachlösung... Ohrstöpsel Alpine Motosafe

 

Halskrause / Halstuch

Da der Hals gerade beim Motorradfahren dauerhaft nicht unerhebliche Kräfte aushalten muss, ist es besonders wichtig, dass diese Körperpartie während der Fahrt nicht auskühlt. Als Schutz bieten sich in den kälteren Jahreszeiten diverse winddichte Halskrausen, die auch den oberen Brustbereich schützen an, während es im Sommer auch mal das klassische Halstuch sein kann. 

 

Motorradjacke und Hose

Da ich meine KCBF nicht auf der Rennstrecke bewege, sondern im Alltagsbetrieb und zu gelegentlichen Wochenendtouren, kam aus praktischen Erwägungen nur eine Textilkombi in Betracht. Diese ist bequem, durch die Klimamembran wasserdicht und atmungsaktiv und mit dem herausnehmbaren Innenfutter die ganze Saison lang zu tragen. Größtes Manko im Vergleich zu Leder ist die etwas geringere passive Sicherheit - Leder ist abriebfester und durch die engere Passform sitzen und bleiben im Crashfall die Protektoren einfach an der richtigen Stelle. Das im Jahr 2008 von Rukka vorgestellte wasserdichte Leder wäre die clevere Kombination der Vorteile beider Welten - ist aber sündhaft teuer... 

Nach den ersten 15.000 km mit der unten beschriebenen Honda-Kombi ergab sich die Gelegenheit (und auch die Notwendigkeit) auf eine andere Kombi umzusteigen.

 Auswahlkriterien:
- bessere Atmungsaktivität (XCR Gore-Tex)
- weniger Hitze im Sommer (TFL Cool Black)
- Stehkragen zum Verschließen
- Farbe: kein reines schwarz
- guter Schutz und passables Gewicht (Armacor, 

Ergebnis: RUKKA ARMADILLO (von Louis)

Die dazu passende Hose gibt es auch bei Rukka leider nur für kleine (und dünne) erwachsene Menschen, so dass ich wegen des von mir gewünschten Verbindungsreißverschlusses zur Hose RUKKA UNIT TEXTILHOSE gegriffen habe. Diese ist nicht ganz so super ausgestattet, sondern hat nur einen GORE-TEX® Z-Liner, aber immerhin die gut luftdurchlässigen RVP-air Protektoren und eine Teflonbeschichtung gegen Schmutz und Wasser.

Rukka Armadillo Jacke  Rukka Unit Textilhosen

 

Fun & Safety - Trainingsprogramm von Honda und ADAC

Meine erste Wahl beim Wiedereinstieg war die Honda Travel Jacke der 2005er Honda Kollektion, die bis auf den fehlenden und von mir später nachgerüsteten Rückenprotektor (ab Werk ist nur ein Schaumpolster eingebaut) eine recht ordentliche Allroundjacke ist. Jacke, wie Hose sind durch Sympatex® ALLWEATHER wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv, an Schultern, Ellenbogen und Knien mit Protektoren versehen, verfügen über einen Rundum-Verbindungsreißverschluss, jeweils ein herausnehmbares Thermofutter und für die bessere Erkennbarkeit im Dunkeln sorgen 3M-Sotchlight-Reflektoren. 

Der Preis ist mit 180 € für die Jacke und 140 € für die Hose ok. Die fehlenden Hüftprotektoren habe ich aus dem Honda-Regal nachgerüstet. Ein echtes Komfort-Manko ist aus meiner Sicht der kurze und vor allen Dingen nicht verschließbare Kragenabschluss am Hals - da gibt es auf dem Mark bessere Lösungen. Übrigens wird diese Kleidung auch bei den Fahrsicherheitstrainings "Fun & Safety", dem Trainingsprogramm von Honda und ADAC getragen...

Optimal ist, unter der Kombi lange Funktionsunterwäsche zu tragen. Zum einen wird der Schweiß besser abgeleitet, zum anderen ist der Schutz im Fall eines Unfalles besser, wenn die Kombi auf der Funktionsunterwäsche als zusätzliche Verschiebeschicht rutschen kann und nicht direkt auf der Haut. Auf längeren Touren kann Radunterwäsche die Entstehung von Druckstellen deutlich verzögern. 

Damit ich im Sommer nicht ganz so doll schwitze, habe ich mir noch eine luftige Sommerkombi zugelegt, die deutlich besser belüftet ist, als das Ganzjahresmodell und dank eingearbeiteter und nachgekaufter Protektoren einen vernünftigen Schutz bietet. 

Jacke und Hose sind über einen kurzen Verbindungsreißverschluss verbunden -  der Preis der Kombi war mit ca. 160 € plus Protektoren (Rücken, Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie) fair.

Trotz sehr guter Belüftung gibt es dank 500D Spezialgewebe und 500D Cordura® an Schultern u. Ellenbogen einen gewissen Schutz bei Stürzen.

Bei Tante Louis ist das Produkt Breeze ein Topseller und wurde im MOTORRAD - Ausgabe 13/04 wie folgt positiv bewertet: "Gute Verarbeitung, überaus legerer blousonartiger Schnitt mit prima Passform und sehr angenehmen Tragekomfort; richtig platzierte Protektoren mit gutem Sitz an den Ellenbogen; sehr effektive Belüftung."

 

Sommerblouson Probiker Breeze
Das seit 2007 verkaufte Nachfolgermodell Breeze 2 verfügt bei etwas höherem Preis bereits über eine anzipbare Klimamembran...

Für den Fall, dass es doch mal regnen sollte, habe ich die FLM Stormchaser Regenjacke (40 € bei Polo) und dazu passende FLM Stormchaser Regenhose (30 € bei Polo) dabei. Die Jacke ist mit einer Klimamembran und einer Helmkapuze ausgestattet, so das man bei Regen wirklich trocken bleibt und auch nicht im Schweiß gebadet wird. Die gelben Flächen sorgen für eine gute Erkennbarkeit bei schlechtem Wetter - ein echtes Sicherheitsplus.

Im Gegensatz zum etwas preiswerteren Einteiler der gleichen Serie, ist die Jacke so auch mal als normale Windjacke zu nutzen.

FLM Stormchaser Regenjacke   FLM Stormchaser Regenhose

=> Test Motorradjacken in Motorrad News Heft 08/2006
=> Test Vanucci Ventus III: wasserdicht, bequem, etwas zu enger Armabschluss

 

Nierengurt und Rückenprotektor

Neben der Funktion die Nieren warm zu halten bietet der Nierengurt durch die Kompression der inneren Organe einen passiven Unfallschutz. Im Sommer sind eher Materialien wie Neopren oder Tactel zu bevorzugen, währen an kälteren Tagen auch Nierengurte mit Fleece-Einsätzen oder der Hightech-Lösung PCM sinnvoll sein können. Bei den aufgerufen Preisen, kann man durchaus eine leichte Tactel-Version für den Sommer und die gut wärmende Winterversion (z.B. Nierengurt von Vanucci mit PCM). PCM steht für Phase Change Materials; d.h. der Nierengurt enthält Microkapseln, die bei Kälte Ihre gespeicherte Wärmeenergie an den Körper abgeben, während Sie bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur der Umgebung die Wärme wieder entziehen und so für eine Kühlung sorgen.

Nicht auf dem täglichen Weg zur Arbeit, wo ich auf die Protektoren in der Rukka Jacke vertraue, aber für die Tour nach Feierabend, oder am Wochenende habe ich die Protektorenweste Belluno von Büse bei Louis für 150 Euro erstanden. Diese bietet einen CE-geprüften Rückenprotektor (EN 1621-2) mit Level 2 Standart zu einem vernünftigen Preis und mit gutem Tragekomfort und wurde in mehreren Motorradzeitschriften sehr positiv getestet.

Zusammen mit Weste und Nierengurt ist der Soft-Protektor gut auf dem Rücker positioniert und sollte auch im Fall eines Falles dort bleiben und seine Schutzwirkung entfalten. Bei dem Protektor in der Jacke ist das ja in der Regel nicht ganz so sicher ...

Rückenprotektor Belluno von Büse bei Louis

 

Motorradhandschuhe

Motorradhandschuh - RAG 125 Tourin Extreme Wie auch beim Skifahren gilt: Niemals ohne Handschuhe! Bewährt hat sich die Kombination aus leichten und luftdurchlässigen Sommerhandschuhen (natürlich mit entsprechenden Verstärkungen an den kritischen Stellen) und den dicken Handschuhen mit Klimamembran für die kühleren Tage.

Für kalte und nasse Tage nutze ich den RSG 125 Touring Extreme aus dem Hause reusch (Polo ca. 60 €). 

 

Für Sommer und Übergangszeit nutze ich die guten HELD RAINDROP HANDSCHUHE, die dank GORE-TEX® X-TRAFIT(TM) super passen und ein super Griffgefühl vermitteln... 

Für 89 Euro gibt es einen wasserdichten Handschuh an der Innenhand aus gedoppeltem Ziegenleder, an der Oberhand aus Stretch: (75 % Polyamid, 15 % Polyurethan) mit Lederbesatz. FUnktional bei Regen ist der Visierwischer an der linken Hand...

Handschuh Held Raindrop

Sommerhandschuh PROBIKER F-309 Racing

An warmen trockenen Tagen tun die PROBIKER F-309 Racing Handschuhe ihren Dienst. Ohne Membran und mit Air-Vent ist der Handschuh besser für warme Temperaturen geeignet.

Für 40 Euro gibt es Ziegenleder, einen Kunststoff-Knöchelschutz, perforiertes Leder zur besseren Belüftung und eine sinnvollen Abstreifschutz...

 

 

Motorradstiefel

Die Stiefel sollen eine ordentliche Schutzwirkung haben, aber auch einen Spaziergang zwischendurch klaglos überstehen können. Ein guter Stiefel hat eine stabile Sohle, besitzt einen Schienenbein- und Knöchelschutz und hat bei einer Schuhgröße 42 eine Mindesthöhe von 30 cm. 

Da ich in der Regel in den wärmeren Jahreszeiten unterwegs bin und eher unter zu warmen (schwitzenden) Füßen leide, habe ich mich für die Stiefel DAYTONA BANDIT XCR entschieden und diese Entscheidung nach einer kompletten Saison nicht bereut. Sowohl beim täglichen Weg zur Arbeit als auch auf längeren Touren sind die Stiefel bequem, vermitteln ein gutes Fahrgefühl und sind auch für kürzere Wanderungen/Stadtbummel  geeignet.

Natürlich kann man von diesen Stiefeln nicht den Schutz erwarten, wie z.B. vom Daytona Travel Star GTX oder Daytona Touring Star GTX, aber auch dieser Stiefel kann mit einer vernünftigen Sohle (feuerverzinkte Stahleinlage), Schienenbein- und beidseitigem Knöchelschutz aufwarten. Mit einer Höhe von 28 cm. wird die oben genannte Mindestanforderung allerdings unterschritten...

Daytona Bandit XCR

 

Wäsche für drunter

Unter der Motorradkombi empfiehlt sich das Tragen von Funktionsbekleidung, die es in allen möglich Preis- und Qualitätstufen gibt. Für den Sommer z.B. das Louis Classic All Season Set oder in etwas besserer Qualität die Vanucci Skinlife Wäsche mit Silberionen zur Verminderung der Geruchsbildung.

 Für die Übergangszeit und Winter gibt es auch Funktionsunterwäsche mit Qutlast-Funktion z.B. von Rukka, mit der ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Für den harten Einsatz im Winter lohnt sich die Investition in Funktionsunterwäsche mit Windstopperfunktion...

 

Links:

http://www.volles-programm.de/bekleidung/index.htm
http://www.mex1.de/stories/motorradlexikonallg.html
http://www.gewaenderwerk.de/motorrad/index.html
http://www.motorradundmehr.de/meinungen/komm_24.html
http://www.bikerszene.de/motorrad-vergleichstest/Einsteiger-Sicherheitsbekleidung/index.html

 

 

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